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Klosterareal

Bad Schussenried 2026

Das Klosterareal in Bad Schussenried vereint das aus 1183 stammende Prämonstratenserkloster mit einem barocken Neubau aus Mitte des 18. Jahrhunderts. Mit der Umgestaltung des Außenareals beauftragt, konzipierten wir die Neuordnung der südlichen Grünflächen und Freianlagen des Alten Klosters sowie die barrierefreie Erschließung des Ostflügels im Innenhof des Neuen Klosters.

 

Unser Konzept sah vor, das weitläufige Areal im Süden extensiv zu entwickeln und zu gestalten.

Das Bild der Vegetationsflächen nimmt Bezug auf das ehemalige Eisenschmelzwerk Wilhelmshütte, das sich von 1840 bis 1998 an dieser Stelle befand: Vegetationsstrukturen in Form von kurz gemähtem Rasen in Wiesenflächen sowie umgekehrt Wiesenfelder in Rasenflächen, bilden die ehemaligen Gebäudegrundrisse ab. Um die Biodiversität zu fördern, wurden die vorhandenen Rasenflächen größtenteils in Wiese umgewandelt – und das bestehende Baumraster aus Platanen um Solitärbäume ergänzt, die heute Blickfang sind und Baumensembles bilden. Entstanden sind erlebnisreiche, vielgestaltete und dynamische Bereiche mit viel Grün und gewünscht natürlichem Wuchs, welche je nach Jahreszeit ein abwechslungsreiches Blütenbild schaffen und eine leicht wirkte Atmosphäre erzeugen, die zum Durchatmen einlädt.

 

Den Innenhof des Neuen Klosters bauten wir, in Anlehnung an die historische Hofgestaltung und unter Berücksichtigung der bestehenden prächtigen Solitärbäume, symmetrisch auf. Die Flächen der barrierefreien Wege und Außengastronomie bestehen aus bayerischem Granitpflaster und wassergebundener Decke, eingerahmt von einem Passepartout aus Blumen, Blüten und Heckenstrukturen. So wechseln sich in dem neu geschaffenem Außenareal des Schussenrieder Klosters bauliche Zeitalter ebenso nebeneinander ab wie eine diverse Flora mit zahlreichen Plätzen zum Ankommen und Innenhalten, für Begegnungen und Gemeinschaft.