Äußere Erschließung Wilhelmsburg, Ankunftsbereich bis Kehlturm
Nichtoffener Wettbewerb
1. Preis
Die Wilhelmsburg ist Teil eines gewaltigen Festungsbauwerks aus der napoleonischen Zeit und erstreckt sich über das Glacis bis nach Neu-Ulm. Für die äußere Erschließung identifizierten wir drei Plätze mit unterschiedlicher Bedeutung.
Im Osten liegt der große Buswendeplatz, in den wir ein Relief der Gesamtanlage im Maßstab 1:1.000 einlassen wollten, um die Dimensionen der Burg erfahrbar zu machen. Im Südosten wurde die Geschichte der Burg bereits an Stelen entlang der Straße aufgearbeitet. Diesen wollten wir einen eigenen „Platz der Geschichte“ auf einem Podest zuweisen.
Vor dem Südeingang liegt im Hang nach Ulm ein Kriegerdenkmal, ergänzt durch einen Hinweis auf die Geschichte der Zwangsarbeiter, die ab 1944 in der Burg für Telefunken Röhren anfertigten. Dieser Ort wurde für uns zum „Platz der Opfer“.
Leider verzichtete die Stadt Ulm auf das Relief, wodurch der Platz auf der Ostseite an Bedeutung verlor. Die insgesamt zurückhaltende Herangehensweise wurde jedoch goutiert und umgesetzt.
Zusammenarbeit
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